Wer hat eigentlich den Cappuccino erfunden?

Kaum ein Kaffee wird so oft serviert und getrunken wie der Cappuccino. Der Espresso mit heißer Milch und Milchschaum ist jedoch keine italienische Erfindung.

 

Von Italienern und Kapuzen

Ende des 19. Jahrhunderts waren viele österreichische K&K Soldaten in Triest stationiert. Dort wurde – wie auch zuhause in Österreich – im Kaffeehaus ein „Kapuziner“ bestellt. Den Kapuziner, den die österreichischen Soldaten eigentlich meinten, war wie gewohnt ein kleiner Mocca mit Schlagobers. Die Farbe des Kaffees erinnerte an eine Kapuzinerkutte und wurde deshalb „Kapuziner“ genannt. Dieser Kaffee sorgte zuerst für Verwirrung, denn die Mischung aus Kaffee, Milch und Schlagobers war den Italiener nicht bekannt. Nun war die Kreativität der italienischen Cafetiers gefragt. Sie begannen heiße Milch aufzuschlagen, damit eine feste Haube für den heißen Kaffee entstand. Und fertig war er, der „Cappuccino“ – die italienische Bezeichnung für Kapuze. Die Wiener jedoch kannten den Kaffee mit Milch bereits unter der Bezeichnung „Melange“.

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